Buch- und Medientipps





Eine freundliche Empfehlung der Stadtbücherei


Stadtbücherei

Der Lesekreis trifft sich immer am letzten Montag im Monat um 17.00 Uhr in der Stadtbücherei. Beim nächsten Treffen am 27.05.2019 wird das Buch „Das Wetter vor 15 Jahren“ von Wolf Haas besprochen. Interessenten sind herzlich willkommen.

Buchtipps

Ausleihbar ab Freitag, den 24. Mai 2019

„Eine irische Familiengeschichte“ von Graham Norton

Elizabeth Keane kehrt zum ersten Mal seit Jahren aus New York in die irische Heimat zurück. Ihre Mutter ist gestorben, Elizabeth muss den Haushalt auflösen. Gerne kommt sie nicht wieder, denn in Buncarragh herrscht noch immer die erstickende Enge von früher. Auch ihre Mutter Patricia hatte als junge Frau den Ausbruch gesucht, mit einem Verlobten, den keiner je zu Gesicht bekam. Monate später war sie zurückgekehrt. Ohne Mann, und mit einem Säugling im Arm. Wer ihr Vater war, hat Elizabeth nie erfahren. Erstmals beschäftigt sie sich erstmals näher mit ihrer Familienvergangenheit und findet unter den Hinterlassenschaften ihrer Mutter ein Bündel Liebesbriefe. Elizabeth macht sich auf die Suche. Ihr Weg führt zu einer windumtosten Farm am Fuße einer Burgruine über der rauen Keltischen See, wo sie nicht nur die Umstände ihrer eigenen Existenz zutage fördert, sondern auch eine traurige Geschichte über einsame, vom Schicksal benachteiligte und extrem reagierende Menschen.

Eine tragische Familiengeschichte mit allen Ingredienzen, die für einen Roman dieses Genres Erfolg versprechend sind: ein düster-schöner Schauplatz, tragische Figuren, Familiengeheimnisse, ein aktueller Konflikt und ein gewisses Maß an Happy End.

„Als die Tage ihr Licht verloren“ von Stephanie von Hayek

Berlin, 1930er-Jahre: Linda und Gitte, Töchter einer liberalen, gut bürgerlichen Berliner Familie, genießen ihre Jugend. Gitte, die als Sekretärin im Reichsinnenministerium arbeitet, hofft, einst als Juristin Karriere zu machen, Linda, die ungestüme Träumerin, schlägt den künstlerischen Weg ein und heiratet den sensiblen Erich, die Liebe ihres Lebens. Als seine Nachrichten von der Front ausbleiben und sein Schicksal ungewiss ist, verliert sie den Boden unter den Füßen und fällt in haltlose Trauer. Neid und Intrigen von Nachbarn ziehen die Familie in die Spirale der Katastrophe. Hilflos muss sie zusehen, als Linda in eine Heilanstalt eingewiesen wird - gefährlich in einer Zeit, in der psychische Krankheiten zum Todesurteil werden können. Denn die Nationalsozialisten planen bereits, was sie verharmlosend "Euthanasie", den guten Tod, nennen ...

Eindringlich beschreibt die Autorin, wie aus Kleinbürgern Mörder werden können, die kaltblütig um des eigenen Vorteils willen auf jegliches menschliches Mitgefühl verzichten. Eindrückliche, spannende und zugleich beklemmende Zeitgeschichte.

„Was man unter Wasser sehen kann“ von Henriette Dyckerhoff

Mutter, Tochter und Großmutter - ein unheilvolles Dreieck, das die Autorin in ihrem Debütroman vorstellt. Aus der Enge des Ronnetals irgendwo in Mitteldeutschland flieht Luca gleich nach dem Abitur nach Berlin, angeblich studiert sie dort. Mutter und Großmutter lässt sie zurück, die beiden sind sich durch lebenslangen Hass verbunden. Als die Mutter verschwindet, begibt sich Luca auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie sucht nach Antworten, und bald erkennt sie, dass die Geschichte ihrer Familie ihren Anfang nahm, als das Ronnetal in den Sechzigern gegen den Willen einiger geflutet werden und ein ganzes Dorf versinken sollte.

Ein geflutetes Dorf, misstrauische Dorfbewohner und drei Frauengenerationen. Henriette Dykerhoff macht aus diesen Zutaten eine packende Geschichte, nicht zuletzt über die alte Bundesrepublik.

Eine freundliche Empfehlung der Stadtbücherei

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