Eine freundliche Empfehlung der Stadtbücherei
| Ausleihbar ab Freitag, den 05. Juni 2026 | Ausleihbar ab Freitag, den 29. Mai 2026 | |
| „Tafiti – ab durch die Wüste“ Verfilmung der beliebten Buchreihe freigegeben ohne Altersbeschränkung; Laufzeit ca. 77 Minuten Das neugierige Erdmännchen Tafiti wurde von seinen Angehörigen stets ermahnt, den Kontakt mit anderen Tierarten zu meiden. Als es dann aber doch einmal einem Pinselohrschwein helfen will, wird sein Großvater prompt von einer Giftschlange gebissen. Um ihn zu retten, macht sich sein Enkel quer durch die Wüste auf die Suche nach einer heilenden Blume, gefolgt von dem Pinselohrschwein. Der animierte Kinderfilm erzählt von der sich allmählich entwickelnden Freundschaft zwischen Tafiti und Pinsel dem Pinselohrschwein, aber auch von Mut und der Offenheit anderen gegenüber. Beim Filmfest München wurde der Film mit dem CineKindl-Publikumspreis ausgezeichnet. „Wuthering Heights - Sturmhöhe“ mit Margot Robbie und Jacob Elordi freigegeben ab 16 Jahren; Laufzeit ca. 131 Minuten „Wuthering Heights“ ist eine sehr freie Adaption des klassischen Romans von Emily Brontë über die fatale Liebesgeschichte zwischen Cathy, einer englischen Gutsbesitzertochter, und Heathcliff, einem von allen verachteten Außenseiter, der Rache schwört, als Cathy einen anderen heiratet. Die Verfilmung verschiebt den Fokus der Vorlage von psychologischer Entwicklung und Klassenaspekten hin zu der Wechselbeziehung von Sex, Abhängigkeit und Zerstörung. Neben der verhängnisvollen Seite der Liebe wird jedoch auch die romantische Seite miterzählt. „Dann passiert das Leben“ mit Anke Engelke und Ulrich Tukur freigegeben ab 6 Jahren; Laufzeit ca. 120 Minuten Die Ehefrau eines Schuldirektors fühlt sich durch den bevorstehenden Ruhestand ihres Mannes bedroht. Nach 35 gemeinsamen Jahren ist ihre Beziehung längst in kalter Routine erstarrt. Zwischen unausgesprochenen Verletzungen und wachsender Entfremdung gerät ihr Alltag ins Wanken. Ein folgenschweres Ereignis zwingt beide, sich ihrer Beziehung und verdrängten Gefühlen neu zu stellen. Anke Engelke und Ulrich Tukur tragen den Film mit großer Präzision und verleihen ihren Figuren Ambivalenz und Tiefe. „Dann passiert das Leben“ ist ein fein beobachtetes Beziehungsdrama, das aus leisen Momenten und kontrollierter Inszenierung seine nachhaltige Wirkung bezieht. | „Stunden wie Tage“ von Shelly Kupferberg Martha führt ihren Beruf als Hausbesorgerin bei den Brüdern Berkowitz im Haus in Berlin-Schöneberg auch im Krieg gewissenhaft aus. Sie betreut Henry Berkowitz Tochter Liane, bis diese als Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus enthauptet wird. Jahrzehnte später wandert Martha zerlumpt die Straßen Schönebergs entlang. Jeder kennt sie, doch niemand weiß wer sie wirklich ist: eine Zeugin von Lianes schicksalhaften Lebens. Die Journalistin Shelly Kupferberg erzählt nüchtern die Geschichte vom Miteinander in der Zeit des Naziregimes aus unterschiedlichen Perspektiven. Sie schreibt schnörkellos und erreicht dadurch erschütternde Authentizität und emotionale Tiefe. „Die Wahrheit über Ann“ von Julia Deck Ann wächst in England in einer Arbeiterfamilie in den 1950-er Jahren auf. Ihr gelingt es, aus dem engen Familienleben auszubrechen. Sie lernt in Frankreich ihren Mann kennen, gründet eine Familie und verbringt den Rest ihres Lebens dort. Ihre Tochter Julia begibt sich auf eine familiäre Spurensuche, als ihre Mutter einen Schlaganfall erleidet und auf ihre Hilfe angewiesen ist. Dabei stößt Julia auf lange verborgene Familiengeheimnisse, die auch ihr Leben ins Wanken geraten lassen. Julia Deck erzählt auf eindrückliche Weise das Leben ihrer Mutter, nach ihrer Geburt auch die gemeinsamen Erlebnisse und Probleme. Vor allem die Mutter-Tochter-Liebe, die Probleme mit den unterschiedlichen Muttersprachen oder bis zum Ende unausgesprochene Familiengeheimnisse sind Thema. „Die Elefanten“ von Sasha Filipenko Als der Schriftsteller Alexander Freunde einlädt, um ihnen eine Sensation vorzuführen - einen lebendigen Elefanten in seinem Salon -, stellt sich heraus, dass alle Gäste selbst schon einen Elefanten zu Hause haben. Ganz plötzlich waren sie überall in der Stadt aufgetaucht. Sie scheinen harmlos zu sein, die Regierung behauptet, alles unter Kontrolle zu haben, und die Bevölkerung tut so, als sei alles normal. Der Einzige, der versucht, das allgemeine Schweigen zu durchbrechen und die Leute aufzurütteln, ist der Comedian Pawel, aber er zahlt einen hohen Preis dafür. Der belarussische Autor verpackt immer wieder historische oder politisch-gesellschaftliche Sujets in griffige, spannende und unterhaltsame Romane. Das gilt auch für „Die Elefanten“, wo der sprichwörtliche „Elefant im Raum“ parabelhaft für den Krieg in der Ukraine steht. |
