Medientipps

Eine freundliche Empfehlung der Stadtbücherei

Ausleihbar ab Freitag, den 27. Mai 2022
Ausleihbar ab Freitag, den 20. Mai 2022
„Schwarzlicht“ von Camilla Läckberg und Henrik Fexeus

Eine Frau wird tot in einer von Schwertern durchbohrten Kiste gefunden. Weil der Fall an einen grausam missglückten Zaubertrick erinnert, bittet die Stockholmer Kommissarin Mina Dabiri den Profiler und Mentalisten Vincent Walder um Hilfe. Wie Mina kommt auch Gedankenleser Vincent mit Menschen nicht sonderlich gut zurecht, doch er hat ein Talent dafür, aus kleinsten Details erstaunliche Schlüsse über die Psyche eines Täters zu ziehen. Erst als eine weitere Leiche auftaucht und Vincent einen Code entschlüsselt, der auf einen Countdown hindeutet, beginnen Mina und er einander zu vertrauen - ihnen wird klar, dass sie einem Serienmörder auf der Spur sind. Mia und Vincent müssen feststellen, dass ihre eigenen dunklen Geheimnisse im Zentrum des Falls stehen…

Im Auftakt der außergewöhnlichen Krimi-Trilogie von Bestseller-Autorin Camilla Läckberg und Mentalist Henrik Fexeus aus Schweden dreht sich alles um psychologische Untiefen, Rätsel, Codes und Illusionen. Düstere skandinavische Spannung.


„Wer ohne Sünde ist“ von Åsa Larsson

Der todkranke Gerichtsmediziner Lars Pohjanen bittet die Staatsanwältin Rebecka Martinsson, ihm zuliebe einen längst verjährten Mordfall wiederaufzunehmen. Aus purem Mitleid stimmt sie zu, auch wenn sie in Gedanken ganz woanders ist: Die beiden wichtigsten Männer in ihrem Leben - Krister, der Führer der Hundestaffel, und Mons, der smarte Jurist aus Stockholm - haben sich wütend von ihr abgewandt, nachdem Rebecka den einen mit dem anderen betrogen hat. Doch der Cold Case, dem sie sich zuwendet, benötigt ihre volle Aufmerksamkeit, denn er fördert Unheilvolles über ihre Heimatstadt Kiruna zutage. Aber vor allem zwingt er Rebecka, sich dem dunkelsten Kapitel ihrer eigenen Vergangenheit zu stellen ....

Der sechste und letzte Band der Rebecka-Martinsson-Reihe der schwedischen Bestseller-Autorin.


„Der böse Hirte“ von Jeffery Deaver


Colter Shaw ist die letzte Rettung für die Menschen, denen die Polizei nicht helfen kann oder will. Er ist ein hervorragender Spurenleser und verdient seinen Lebensunterhalt damit, für Privatpersonen vermisste Personen aufzuspüren. Doch dann nimmt ein Auftrag eine tragische Wendung und Shaw muss herausfinden, wie es dazu kommen konnte. Seine Suche nach Antworten führt ihn zu einer undurchsichtigen Organisation, die sich als Selbsthilfegruppe für Trauerbewältigung ausgibt. Shaw tritt der Gruppe bei - denn er hat den Verdacht, dass es sich dabei um eine gefährliche Sekte handelt, die alles dafür tut, ihre Geheimnisse zu bewahren. Shaw muss äußerste Vorsicht walten lassen, doch bald werden die ersten Mitglieder misstrauisch ...

Nach „Der Todesspieler“ der zweite Band der neuen Thriller-Reihe von SPIEGEL-Bestsellerautor Jeffery Deaver.










„Die Vergesslichkeit der Eichhörnchen“
Ein Film von Nadine Heinze und Marc Dietschreit

Mit Emilia Schüle, Günther Maria Halmer, Fabian Hinrichs; freigegeben ab 12 Jahren ; Laufzeit ca. 109 Minuten

Eichhörnchen, so sagt man, wissen manchmal nicht mehr, wo sie ihre Wintervorräte vergraben haben. Vielleicht sind die putzigen Tierchen dem Senior Curt (Günther Maria Halmer) deshalb so sympathisch. Er vergisst in seiner Luxusvilla mit Blick auf die kleinen Nüssesammler eben auch so manches. Zum Beispiel, wie seine Tochter heißt, die sich seit Jahren um den demenzkranken Vater kümmert. Inzwischen ist die kontrollsüchtige Almut (Anna Stieblich) mit den Nerven am Ende. Helfen soll Marija (Emilia Schüle), eine 24-Stunden-Betreuungskraft aus Osteuropa. Sie braucht unbedingt Geld, um ihren fünfjährigen Sohn durchzubringen, den sie bei der Oma in der Heimat zurücklassen muss. Zwar ist die 27-Jährige einen Tick zu unterwürfig, aber als sie merkt, dass Curt die hübsche Frau für seine verflossene Gattin in jungen Jahren hält, lässt sie sich auf das Spiel ein – mit ebenso unterhaltsamen wie anrührenden Überraschungen.

Welche Belastungen der 24-Stunden-Job sonst noch mit sich bringt, beleuchten die Regisseure Nadine Heinze und Marc Dietschreit in ihrem Spielfilmdebüt. Klug ausbalanciert, driftet das Drehbuch weder in belehrendes Sozialdrama noch in Klamauk ab. Vielmehr handelt es sich um eine gut gespielte, unterhaltsame Tragikomödie mit märchenhaft skurrilen Zügen.


„Supernova“. Ein Film von Harry McQueen
Mit Colin Firth, Stanley Tucci ; freigegeben ab 12 Jahren ; Laufzeit ca. 91 Minuten

Sam (Colin Firth) und Tusker (Stanley Tucci) kennen sich seit 20 Jahren und sind fast genau so lang schon ein Paar. Seit bei Tusker vor zwei Jahren allerdings Demenz diagnostiziert wurde, die rapide fortschreitet und immer wieder dafür sorgt, dass er nicht mal seinen geliebten Lebensgefährten erkennt, ist alles anders: Gemeinsam reisen der Konzertpianist Sam und der Schriftsteller Tusker nun in ihrem alten Wohnmobil durch England und besuchen Freunde, Familie und Orte aus ihrer Vergangenheit. Das Ziel ihrer Reise ist der Ort im Norden Englands, wo Sam aufwuchs und sich die beiden einst kennenlernten und wo nun ein großes Fest stattfinden soll. Allerdings muss Sam schon bald erkennen, dass Tusker ihn nicht nur aus nostalgischen Gründen gebeten hat, die Reise anzutreten.

Colin Firth und Stanley Tucci brillieren als Paar in dieser behutsam inszenierten und tief berührenden Geschichte, die trotz aller Dramatik von Wärme und Lebenslust erfüllt ist.


„Hope- Liebe, Hoffnung, Leben“.
Ein Film von Maria Sødahl
Mit Andrea Bræi Hovig, Stellan Skarsgård ; freigegeben ab 12 Jahren ; Laufzeit 120 Minuten

Kurz vor Weihnachten erfährt die gefeierte Choreographin, dass sie an einem Hirntumor leidet. Mit dem Theaterregisseur Tomas lebt sie in einer großen Patchwork-Familie mit leiblichen Kindern und Stiefkindern. Die Krebsdiagnose lässt ihr modernes, perfekt durchorganisiertes Leben wie ein Kartenhaus zusammenkrachen und enthüllt eine sträflich vernachlässigte Liebe. Allein mit ihrer Trauer und ihren Ängsten erkennt Anja, dass sie die volle Mithilfe und Unterstützung von Tomas braucht, wenn ihre Kinder eine Chance haben sollen, diese Krise zu meistern. Im Schnellverfahren müssen Anja und Tomas gegenseitiges Vertrauen lernen. Die bedrohliche Situation bietet ihnen die Chance, sich neu kennenzulernen – und sich nach einem langen gemeinsamen Leben wirklich zu lieben.

Aufrüttelndes, motivierendes Drama mit skandinavischem Starangebot.